Private Pflegeversicherung: Neue Tarife jetzt im Vergleich
Die Pflegeversicherung in der Bundesrepublik Deutschland
Seit 1995 gilt die Pflegeversicherung als fünfte Säule der Sozialversicherung. Sie wurde unter einer christlich-liberalen Koalition eingeführt, um alle Bürger der Bundesrepublik Deutschland gegen das Risiko einer Pflegebedürftigkeit abzusichern. Keine Person sollte im Pflegefall allein dastehen und abhängig von Sozialhilfe sein.
Die Pflegeversicherung kann als Parallele zur Krankenversicherung gesehen werden. Der Versicherer zur Krankenversicherung ist Träger der Pflegeversicherung. Aber anders als in der Krankenversicherung hat der Gesetzgeber die Leistungen und Beiträge zur privaten Pflegepflichtversicherung streng reglementiert. Daher gibt es keine Unterschiede zwischen der gesetzlich-sozialen Pflegeversicherung und der privaten Pflegepflichtversicherung. Von einer Zweiklassen-Medizin kann in dieser Sozialversicherung deshalb keine Rede sein. Beide sind als Teilversicherung konzipiert und übernehmen demnach anfallende Pflegekosten nicht vollständig.
Aktuelle Nachrichten zur Pflegeversicherung
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Central verzeichnet große Erfolge mit Pflege-Bahr

Private Pflegeversicherung
Mittwoch - 15.05.2013Vor wenigen Wochen wurde bemängelt, dass die Nachfrage nach dem Pflege-Bahr zu gering sei. Die Central hat mit diesem Problem offenbar nicht zu kämpfen. Sie hat bereits über 20.000 Pflege-Bahr-Tarife verkauft.
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Pflege-Bahr im Test: Finanztest kritisiert geförderte Tarife

Pflegetagegeldversicherungen
Freitag - 19.04.2013Nur wenige Monate nach Einführung des Pflege-Bahr, erhält diese Versicherung ein eher schlechtes Urteil von der Finanztest. Vom PKV-Verbande gibt es jedoch Kritik am Test, da dieser zu einseitig sei.
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Zu Hause gefesselt: Überforderte Angehörige in der Pflege

Fixierung in der eigenen Wohnung
Donnerstag - 28.03.2013Überforderung oder das Bedürfnis nach Sicherheit, dies sind häufig die Gründe, warum auch in der häuslichen Pflege wie in der stationären Pflege Menschen an ihre Betten gefesselt, also fixiert werden.
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Pflege-Bahr: Geförderte Policen noch nicht sehr verbreitet

Erst 10.000 Abschlüsse
Freitag - 15.03.2013Es gibt wohl bessere Starts: Zehn Wochen nach Einführung des Pflege-Bahrs können die Versicherer erst rund 10.000 Abschlüsse vermelden. Auch die Informationspolitik lässt zu wünschen übrig.
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100 Millionen Euro Überschuss in der Pflegeversicherung 2012

Gute Konjunktur
Freitag - 01.03.2013Dank einer guten Beschäftigungslage konnte die Pflegeversicherung im vergangenen Jahr einen satten Überschuss von etwa 100 Millionen Euro erwirtschaften. Bis 2017 sollen die Beiträge stabil bleiben.
Die Pflegereform: Großer Umbau der Pflegeversicherung
Der demografische Wandel rückt immer mehr in den Fokus von Experten. Doch wohl kaum eine Sozialversicherung leidet so sehr unter der Last der Verschiebung der Alterspyramide wie die Pflegeversicherung. Aktuelle wissenschaftliche Kalkulationen und Statistiken zur Pflege offenbaren, dass sich die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2050 auf vier Millionen erhöhen wird - und das bei immer weniger Beitragszahlern.
Eine echte Umgestaltung der Finanzierung war lange Zeit der Plan in der schwarz-gelben Regierung doch zu einem gemeinsamen Konsens kam es nie. Beide Koalitionspartner konnten jedoch ihre Minimalziele durchsetzen. So gibt es ab 2013 staatlich geförderte Pflegezusatzversicherungen nach Vorbild der Riester-Rente ("Pflege-Bahr"). Gleichzeitig wird der allgemeine Beitragssatz angehoben, um Mehrleistungen für Demenzkranke zu realisieren. Die Pflegereform wird im wesentlichen vier Eckpunkte beeinhalten, die zum 1. Januar 2013 in Kraft treten.
Die Eckpunkte der kommenden Pflegereform sind:
- Beitragserhöhung - der Beitragssatz wird um 0,1 Prozent angehoben
- verbesserte Leistungen für Demenzkranke
- freiwillige private Vorsorge mit staatlicher Förderung ("Pflege-Riester")
- Stärkung der häuslichen Pflege
Die Pläne stehen in der Kritik der Opposition. Hier vertritt man vornehmlich die Meinung, das parallel laufende System aus gesetzlicher und privater Pflegeversicherung komplett zu einer Bürgerversicherung umzubauen, in der alle Bürger versichert sind. So erhofft man sich eine verbesserte Einnahmenseite innerhalb des Versicherungssystems. Zusätzliche Leistungen sollen dann nur noch über private Zusatzversicherungen abschließbar sein. Einzig bei der Berücksichtigung der Demenz bei Pflegebedürftigkeit gibt es Zustimmung auch von der Opposition. Doch gerade dieser Punkt wird frühestens im Laufe des Jahres 2013/2014 Gegenstand der Reform sein.










